Backups sind wichtig, wenn einem die eigenen Daten lieb und teuer sind. Mittlerweile gibt es sogar unterschiedliche Wege um eure Daten effektiv zu sichern. Die einen setzen eher auf herkömmliche Speichermedien, wie externe Festplatten oder USB-Sticks, die anderen vertrauen ihre Daten einem Cloud-Speicher-Dienst an. Wo vor und Nachteile liegen und was ihr unbedingt beachten solltet, erfahrt ihr heute hier bei mir im Blog.

Wer von euch schon mal von einem auf ein anders Smartphone umgestiegen ist, der kennt es vielleicht: Google bietet an, eure auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten in Googles eigenem Cloud-Dienst GoogleDrive zu sichern, um sie bei der Inbetriebnahme eures neuen Handys sofort wieder abrufen zu können und zwar komplett kostenlos. – Und wo ist jetzt der Haken? Das werden sich wahrscheinlich viele User denken, wenn sie das verlockende Angebot von Google auf ihrem Display erblicken.

Dass alles kostenlos und ziemlich praktisch abläuft, lässt sich ohne weiteres so unterschreiben – aber was ist mit der Sicherheit? Werden meine persönlichen Daten, wie Adressbücher und Co. auch vertraulich behandelt? – Google sagt natürlich ja, allerdings kann das nicht vollständig garantiert werden, denn die Server von Google befinden sich in den USA. Das bedeutet, es herrscht das amerikanische Datenschutzgesetz, was wiederum bedeutet, dass z.B. amerikanische Geheimdienste bei Google gespeicherte Daten ohne Angabe von Gründen einsehen können. Auch eine Voll-Verschlüsselung der Daten liegt nicht vor. Google könnte theoretisch auf eure Daten zugreifen und diese auswerten.

Gibt es denn auch wirklich sichere Alternativen? – Die gibt es tatsächlich. Im Prinzip reicht es einen Cloud-Anbieter für sein Backup zu wählen, dessen Server in Deutschland oder der EU stehen und der am besten optional noch eine Voll-Verschlüsselung an Board hat, wie dieser Cloud-Speicher, der sich für ein Backup eignet. So ist es nämlich absolut unmöglich, dass Daten in falsche Hände geraten.

Natürlich kann man auch nach wie vor externe Festplatten für sein Backup benutzen. Sie sind günstig in der Anschaffung, verursachen keine laufenden Kosten und lassen sich mal eben im Schrank verstauen. Im Falle eines Diebstahls oder Brandes, sind die Daten allerdings meist unwiederbringlich verloren – das kann bei der Cloud zum Glück nicht passieren.…